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Das Menschenbild von Jean Paul Sartre
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,3, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: II . Einleitung 'Freiheit wird in der Regel verstanden als die individuelle Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.' Das ist wohl eine der bekanntesten Definitionen von Freiheit. Im folgenden Hauptteil möchte ich nun näher auf die Freiheitstheorie des französischen Philosophen Jean Paul Sartre eingehen. Sartre gehört der Strömung der Existenzphilosophie, dem so genannten Existentialismus, an. Er analysiert und beschreibt die menschliche Situation. Da er aber ein Vertreter des atheistischen Existentialismus ist, geht er nicht davon aus, dass etwas Göttliches in den Menschen hinein wirkt. Sartre glaubt also nicht, dass es einen Gott gibt der den Menschen erschaffen hat, d.h. in Sartres Augen geht die Existenz der Essenz voraus. 'Der atheistische Existentialismus, für den ich stehe, ist zusammenhängender. Er erklärt, dass, wenn Gott nicht existiert, es mindestens ein Wesen gibt, bei dem die Existenz der Es-senz vorausgeht, ein Wesen, das existiert, bevor es durch irgendeinen Begriff definiert werden kann, und dass dieses Wesen der Mensch oder, wie Heidegger sagt, die menschliche Wirk-lichkeit ist. Was bedeutet hier, dass die Existenz der Essenz vorausgeht? Es bedeutet, dass der Mensch zuerst existiert, sich begegnet, in der Welt auftaucht und sich danach definiert.'

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Stand: 31.05.2020
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Der Dualismus der Rechtsquellen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1,0, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Verfassungsfragen Demokratischer Herrschaft, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff des Naturrechts steht für ein allgemeingültiges, zeitloses Idealrecht, das den Individuen von Natur aus vorgegeben ist. Dagegen ist das positive Recht, das von einer staatlichen Instanz gesetzte Recht . Über die Jahrhunderte galt das Naturrecht als überlegen, da es dem gesetzten Recht als 'Richtschnur' und 'Schranke' vorausgeht und somit übergeordnet ist. Die 1576 veröffentlichte Souveränitätslehre Jean Bodins, die die Gesetzgebung durch den Souverän zur zentralen Aufgabe des Staates erklärt, verbunden mit der Säkularisierung im 17./18. Jahrhundert, stellt den Wendepunkt der bis dato vorherrschenden Dominanz des Naturrechts und die Durchsetzung des wertfreien, positiven Rechts dar. 'Aus dem vorher einheitlichen wird ein dualistischer Rechtsbegriff.' Als Gegenbewegung zum Naturrecht dominierte daher im 19. Jahrhundert der Rechtspositivismus, nach dessen Auffassung allein das positiv gesetzte Recht, unabhängig seines Inhalts, gilt. ... Im Mittelpunkt dieser Seminararbeit soll, auf Grundlage der Anwendung der sog. Radbruch'schen Formel in der Mauerschützen-Judikatur Anfang der 90er Jahre, der Frage nachgegangen werden, inwieweit naturrechtliche Theorien im Rechtsstaat des 21. Jahrhunderts Berücksichtigung finden bzw. finden sollen. Um diese Frage zu beantworten, bedarf es vorher einer historischen Analyse der Entwicklung des Verhältnisses von Naturrecht und Rechtspositivismus. [...] Zurückverfolgen lassen sich die Entwicklungslinien des Naturrechts bis in die Antike, von der aus es sich dann in drei Phasen entwickelt hat. Zu unterscheiden ist hier das Naturrecht der Spätantike, in der dem Recht ein transzendentaler Ursprung nachgesagt wird, das christliche Naturrecht der mittelalterlichen Theologie, das auf einen ausserirdischen Schöpfergott Bezug nimmt und das Naturrecht des Zeitalters von Naturwissenschaften, Rationalismus und Aufklärung, also das Vernunftrecht. [...]

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Der Kirchenbann als politisches Machtmittel Gre...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Geschichte/Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: 'Das Papsttum im Mittelalter', Sprache: Deutsch, Abstract: Seit frühester Zeit gebrauchte die Kirche den Kirchenbann (Exkommunikation) als Sühne- und Besserungsmittel. Und zwar sowohl gegenüber einzelnen Personen wie auch gegenüber Körperschaften (z.B. Kapitel oder Klosterkonvente). Seit Papst Gregor VII. (1073-85) bedienten sich viele Päpste des kirchlichen Strafmittels, um in machtpolitischen Auseinandersetzungen unbeugsame Könige und Kaiser in die Knie zu zwingen. Ziel dieser Untersuchung, der eine ausführliche Definition des Kirchenbanns vorausgeht, ist zum einen, anhand zweier historisch verbürgter Fallbeispiele die jeweiligen Hintergründe, die zur Exkommunikation führten, zu erläutern und zum anderen, die Wirkung des kirchlichen Strafmittels zu untersuchen. Die Denk- und Handlungsweise der Antagonisten wird dabei zum Ausgangspunkt der Untersuchung erhoben. Ohne eine ausführliche Darstellung und Analyse der historischen Ereignisse, des Konfliktverhaltens der Zentralfiguren und ihrer Rechtsstandpunkte, ist ein umfassendes Verständnis nicht möglich. Zu fremd erscheint die Denkweise der mittelalterlichen Herrscher und kirchlichen Oberhäupter häufig, als dass man ihr Handeln auf Anhieb nachvollziehen könnte. Eines der bekanntesten Beispiele für die machtpolitischen Streitigkeiten zwischen regnum und sacerdotium um die weltliche Vormachtstellung ist der Konflikt zwischen Reformpapst Gregor VII. und Heinrich IV. (1050-1106). Der aufgrund des Haupstreitpunkts als Investiturstreit bezeichnete Konflikt, hervorgegangen aus der Gregorianischen Reform, gipfelte im berühmten Bussgang Heinrichs IV. nach Canossa. Der König musste grosse Strapazen auf sich nehmen, bis der Papst ihm schliesslich die Absolution vom Bann erteilte. Da der König weiterhin an seinem Investiturrecht festhielt, folgte 1080 ein zweiter Bann. Ein weiteres Beispiel für die Bannung eines Kaisers ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Papst Alexander III. (1159-1181) und Friedrich I. Barbarossa (1152-1190). 18 Jahre lang rangen die Antagonisten um die Herrschaftsrechte und Besitzungen der Kurie in Italien. 17 Jahre lang war Friedrich I. mit dem Bann belegt. Erst 1177 schlossen die Parteien Frieden. Um zu verstehen, wie es zu diesen langjährigen Machtkämpfen kam, ist es wichtig, das Verhältnis Friedrich I. zu Alexanders unmittelbarem Vorgänger, Papst Hadrian IV., zu analysieren, da dieses die Grundlage für die weiteren Ereignisse bildet. Auch der Zeitraum von Hadrians Tod bis zum Pontifikatsantritt Alexanders III. wird berücksichtigt.

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Stand: 31.05.2020
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Das Menschenbild von Jean Paul Sartre
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,3, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: II . Einleitung 'Freiheit wird in der Regel verstanden als die individuelle Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.' Das ist wohl eine der bekanntesten Definitionen von Freiheit. Im folgenden Hauptteil möchte ich nun näher auf die Freiheitstheorie des französischen Philosophen Jean Paul Sartre eingehen. Sartre gehört der Strömung der Existenzphilosophie, dem so genannten Existentialismus, an. Er analysiert und beschreibt die menschliche Situation. Da er aber ein Vertreter des atheistischen Existentialismus ist, geht er nicht davon aus, dass etwas Göttliches in den Menschen hinein wirkt. Sartre glaubt also nicht, dass es einen Gott gibt der den Menschen erschaffen hat, d.h. in Sartres Augen geht die Existenz der Essenz voraus. 'Der atheistische Existentialismus, für den ich stehe, ist zusammenhängender. Er erklärt, dass, wenn Gott nicht existiert, es mindestens ein Wesen gibt, bei dem die Existenz der Es-senz vorausgeht, ein Wesen, das existiert, bevor es durch irgendeinen Begriff definiert werden kann, und dass dieses Wesen der Mensch oder, wie Heidegger sagt, die menschliche Wirk-lichkeit ist. Was bedeutet hier, dass die Existenz der Essenz vorausgeht? Es bedeutet, dass der Mensch zuerst existiert, sich begegnet, in der Welt auftaucht und sich danach definiert.'

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Inverse Ethnographie: Europa aus der Sicht von ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Völkerkunde), Veranstaltung: HS: Die Figur des Fremden und der Prozess des Übersetzens, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Um dem Anspruch der interdisziplinären philosophischen und ethnologischen Betrachtung der Entwicklung von der klassischen Ethnographie der 'Neuen Welt' aus europäischer Sicht, hin zu einer inversen Ethnographie über Europa gerecht zu werden, müssen zunächst die philosophischen Grundlagen dargelegt werden. Da der Beschreibung fremder Kulturen, also dem Entstehen der Ethnographie, immer die Begegnung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund vorausgeht, dient als Grundlage für die philosophische Analyse der Text 'Die Spur des Anderen' des französisch-jüdischen Philosophen Emmanuel Lévinas, in dem das absolut Andere das Wesentliche in der Begegnung mit dem Fremden ist, aus dem sich eine bestimmte Handlungsethik ableitet. Bei Bernhard Waldenfels taucht ein ähnlicher Begriff auf, der des radikal Fremden, auf den ebenfalls eingegangen wird. Im Vordergrund steht die Frage, inwiefern es ein allgemein menschliches Phänomen ist, das Fremde in der Begegnung und in der Beschreibung auf eigene Kategorien zurückzuführen, zu vergleichen und zu bewerten. Anhand der historischen und aktuellen Beispiele soll kritisch erörtert werden, ob Lévinas' Ethik im Umgang mit dem Fremden in der Realität umsetzbar ist, oder ob es nicht vielmehr einer utopischen Forderung entspricht, Fremdes absolut fremd zu belassen und keine Bezugspunkte, ob positiver oder negativer Art, im eigenen Kontext zu suchen. Besonders in der heutigen Funktion der Ethnographie als beschreibende und theoretisch einbettende Darstellung von Kulturen, stellt sich mehr denn je die Frage, ob der Ethnologe als Wissenschaftler frei sein muss, von jeglicher Parallelziehung zum ihm vertrauten Kontext, ob dies möglich und wünschenswert wäre, und was sich daraus für Kompetenzen und Aufgaben ableiten.

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Stand: 31.05.2020
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Der Dualismus der Rechtsquellen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1,0, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Verfassungsfragen Demokratischer Herrschaft, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff des Naturrechts steht für ein allgemeingültiges, zeitloses Idealrecht, das den Individuen von Natur aus vorgegeben ist. Dagegen ist das positive Recht, das von einer staatlichen Instanz gesetzte Recht . Über die Jahrhunderte galt das Naturrecht als überlegen, da es dem gesetzten Recht als 'Richtschnur' und 'Schranke' vorausgeht und somit übergeordnet ist. Die 1576 veröffentlichte Souveränitätslehre Jean Bodins, die die Gesetzgebung durch den Souverän zur zentralen Aufgabe des Staates erklärt, verbunden mit der Säkularisierung im 17./18. Jahrhundert, stellt den Wendepunkt der bis dato vorherrschenden Dominanz des Naturrechts und die Durchsetzung des wertfreien, positiven Rechts dar. 'Aus dem vorher einheitlichen wird ein dualistischer Rechtsbegriff.' Als Gegenbewegung zum Naturrecht dominierte daher im 19. Jahrhundert der Rechtspositivismus, nach dessen Auffassung allein das positiv gesetzte Recht, unabhängig seines Inhalts, gilt. ... Im Mittelpunkt dieser Seminararbeit soll, auf Grundlage der Anwendung der sog. Radbruch'schen Formel in der Mauerschützen-Judikatur Anfang der 90er Jahre, der Frage nachgegangen werden, inwieweit naturrechtliche Theorien im Rechtsstaat des 21. Jahrhunderts Berücksichtigung finden bzw. finden sollen. Um diese Frage zu beantworten, bedarf es vorher einer historischen Analyse der Entwicklung des Verhältnisses von Naturrecht und Rechtspositivismus. [...] Zurückverfolgen lassen sich die Entwicklungslinien des Naturrechts bis in die Antike, von der aus es sich dann in drei Phasen entwickelt hat. Zu unterscheiden ist hier das Naturrecht der Spätantike, in der dem Recht ein transzendentaler Ursprung nachgesagt wird, das christliche Naturrecht der mittelalterlichen Theologie, das auf einen außerirdischen Schöpfergott Bezug nimmt und das Naturrecht des Zeitalters von Naturwissenschaften, Rationalismus und Aufklärung, also das Vernunftrecht. [...]

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Das Menschenbild von Jean Paul Sartre
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,3, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: II . Einleitung 'Freiheit wird in der Regel verstanden als die individuelle Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.' Das ist wohl eine der bekanntesten Definitionen von Freiheit. Im folgenden Hauptteil möchte ich nun näher auf die Freiheitstheorie des französischen Philosophen Jean Paul Sartre eingehen. Sartre gehört der Strömung der Existenzphilosophie, dem so genannten Existentialismus, an. Er analysiert und beschreibt die menschliche Situation. Da er aber ein Vertreter des atheistischen Existentialismus ist, geht er nicht davon aus, dass etwas Göttliches in den Menschen hinein wirkt. Sartre glaubt also nicht, dass es einen Gott gibt der den Menschen erschaffen hat, d.h. in Sartres Augen geht die Existenz der Essenz voraus. 'Der atheistische Existentialismus, für den ich stehe, ist zusammenhängender. Er erklärt, dass, wenn Gott nicht existiert, es mindestens ein Wesen gibt, bei dem die Existenz der Es-senz vorausgeht, ein Wesen, das existiert, bevor es durch irgendeinen Begriff definiert werden kann, und dass dieses Wesen der Mensch oder, wie Heidegger sagt, die menschliche Wirk-lichkeit ist. Was bedeutet hier, dass die Existenz der Essenz vorausgeht? Es bedeutet, dass der Mensch zuerst existiert, sich begegnet, in der Welt auftaucht und sich danach definiert.'

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Stand: 31.05.2020
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Der Kirchenbann als politisches Machtmittel Gre...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Geschichte/Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: 'Das Papsttum im Mittelalter', Sprache: Deutsch, Abstract: Seit frühester Zeit gebrauchte die Kirche den Kirchenbann (Exkommunikation) als Sühne- und Besserungsmittel. Und zwar sowohl gegenüber einzelnen Personen wie auch gegenüber Körperschaften (z.B. Kapitel oder Klosterkonvente). Seit Papst Gregor VII. (1073-85) bedienten sich viele Päpste des kirchlichen Strafmittels, um in machtpolitischen Auseinandersetzungen unbeugsame Könige und Kaiser in die Knie zu zwingen. Ziel dieser Untersuchung, der eine ausführliche Definition des Kirchenbanns vorausgeht, ist zum einen, anhand zweier historisch verbürgter Fallbeispiele die jeweiligen Hintergründe, die zur Exkommunikation führten, zu erläutern und zum anderen, die Wirkung des kirchlichen Strafmittels zu untersuchen. Die Denk- und Handlungsweise der Antagonisten wird dabei zum Ausgangspunkt der Untersuchung erhoben. Ohne eine ausführliche Darstellung und Analyse der historischen Ereignisse, des Konfliktverhaltens der Zentralfiguren und ihrer Rechtsstandpunkte, ist ein umfassendes Verständnis nicht möglich. Zu fremd erscheint die Denkweise der mittelalterlichen Herrscher und kirchlichen Oberhäupter häufig, als dass man ihr Handeln auf Anhieb nachvollziehen könnte. Eines der bekanntesten Beispiele für die machtpolitischen Streitigkeiten zwischen regnum und sacerdotium um die weltliche Vormachtstellung ist der Konflikt zwischen Reformpapst Gregor VII. und Heinrich IV. (1050-1106). Der aufgrund des Haupstreitpunkts als Investiturstreit bezeichnete Konflikt, hervorgegangen aus der Gregorianischen Reform, gipfelte im berühmten Bußgang Heinrichs IV. nach Canossa. Der König musste große Strapazen auf sich nehmen, bis der Papst ihm schließlich die Absolution vom Bann erteilte. Da der König weiterhin an seinem Investiturrecht festhielt, folgte 1080 ein zweiter Bann. Ein weiteres Beispiel für die Bannung eines Kaisers ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Papst Alexander III. (1159-1181) und Friedrich I. Barbarossa (1152-1190). 18 Jahre lang rangen die Antagonisten um die Herrschaftsrechte und Besitzungen der Kurie in Italien. 17 Jahre lang war Friedrich I. mit dem Bann belegt. Erst 1177 schlossen die Parteien Frieden. Um zu verstehen, wie es zu diesen langjährigen Machtkämpfen kam, ist es wichtig, das Verhältnis Friedrich I. zu Alexanders unmittelbarem Vorgänger, Papst Hadrian IV., zu analysieren, da dieses die Grundlage für die weiteren Ereignisse bildet. Auch der Zeitraum von Hadrians Tod bis zum Pontifikatsantritt Alexanders III. wird berücksichtigt.

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Inverse Ethnographie: Europa aus der Sicht von ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Völkerkunde), Veranstaltung: HS: Die Figur des Fremden und der Prozess des Übersetzens, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Um dem Anspruch der interdisziplinären philosophischen und ethnologischen Betrachtung der Entwicklung von der klassischen Ethnographie der 'Neuen Welt' aus europäischer Sicht, hin zu einer inversen Ethnographie über Europa gerecht zu werden, müssen zunächst die philosophischen Grundlagen dargelegt werden. Da der Beschreibung fremder Kulturen, also dem Entstehen der Ethnographie, immer die Begegnung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund vorausgeht, dient als Grundlage für die philosophische Analyse der Text 'Die Spur des Anderen' des französisch-jüdischen Philosophen Emmanuel Lévinas, in dem das absolut Andere das Wesentliche in der Begegnung mit dem Fremden ist, aus dem sich eine bestimmte Handlungsethik ableitet. Bei Bernhard Waldenfels taucht ein ähnlicher Begriff auf, der des radikal Fremden, auf den ebenfalls eingegangen wird. Im Vordergrund steht die Frage, inwiefern es ein allgemein menschliches Phänomen ist, das Fremde in der Begegnung und in der Beschreibung auf eigene Kategorien zurückzuführen, zu vergleichen und zu bewerten. Anhand der historischen und aktuellen Beispiele soll kritisch erörtert werden, ob Lévinas' Ethik im Umgang mit dem Fremden in der Realität umsetzbar ist, oder ob es nicht vielmehr einer utopischen Forderung entspricht, Fremdes absolut fremd zu belassen und keine Bezugspunkte, ob positiver oder negativer Art, im eigenen Kontext zu suchen. Besonders in der heutigen Funktion der Ethnographie als beschreibende und theoretisch einbettende Darstellung von Kulturen, stellt sich mehr denn je die Frage, ob der Ethnologe als Wissenschaftler frei sein muss, von jeglicher Parallelziehung zum ihm vertrauten Kontext, ob dies möglich und wünschenswert wäre, und was sich daraus für Kompetenzen und Aufgaben ableiten.

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